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Sue und die Krähen

Heute nehme ich euch mal tief mit in mein Innerstes und erkläre euch, warum ich mich Krähen, Raben – oder sagen wir mal allgemein „Corviden“ so verbunden fühle. Generell mag ich alle Unterarten der Rabenvögel sehr gerne. Meine besondere Zuneigung gilt allerdings der Gattung „Corvus“, also eben den Raben und Krähen die nochmal in 42 Arten eingeteilt werden. Insgesamt handelt es sich dabei allerdings um eine sehr große Familie. Kolkraben und Aaskrähen sind für mich die wohl schönsten Vögel.

Aber wo kam diese Liebe her? Angefangen hat es mit einem Film. Nämlich – wie könnte es anders sein?! – The Crow mit Brandon Lee, aus dem Jahr 1994. Ich weiß nicht mehr genau, wann ich ihn zum ersten Mal (natürlich heimlich!) gesehen habe, aber ich denke ich war etwa 12-13 Jahre alt. Dort hatte ich übrigens auch den ersten Berührungspunkt mit meiner heutigen Lieblingsband „The Cure“. (Die ich am Montag übrigens live in Frankfurt sehen werde – hurra!! )

Der Gedanke an Raben als Boten zu den Verstorbenen setzte sich in mir fest. Sicher auch, weil im Jahr zuvor mein Großvater verstorben war, was mich damals sehr aus der Bahn geworfen hat. Und auch wenn ich mich inzwischen nicht mehr als sehr „mystische“ Person bezeichnen würde, der Gedanke war damals ein kleiner Trost für mich und ein Stück davon habe ich mir beibehalten.

Von da an suchte ich immer die Nähe von Rabenvögeln, weswegen ich auch viel Zeit bei uns auf dem Feld (nicht weit von meinem Haus entfernt) verbracht habe und mich ihnen immer verbunden fühle, wenn sie mir irgendwo begegnen. Nachdem das Fundament gesetzt war faszinierte mich alles, was mit den schwarzen Schönheiten zu tun hatte. Sie führten mich zum Schriftsteller Edgar Allan Poe, den ich für viele seiner Werke liebe, aber im Besonderen natürlich für „The Raven“.

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Auch außerhalb von Sagen und Mythologien sind Raben spannende, intelligente und bemerkenswerte Wesen. Ihr Sozialverhalten und ihre Problemlösungsfähigkeiten sind äußerst beeindruckend. Sie verstehen auch komplexere Zusammenhänge und benutzen Werkzeuge, sie können Gesichter erkennen und sich diese merken. Ein Rabe bindet sich fürs Leben und kümmert sich liebevoll um seinen Nachwuchs. Es gibt etliche Dokumentationen in denen diese wunderschönen Vögel ihre Intelligenz unter Beweis stellen. Es ist wirklich immer wieder faszinierend zu sehen, was die so drauf haben.

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Diese Liebe und Verbundenheit zu den schwarzen Schönheiten ging mir sogar bis unter die Haut – wortwörtlich. Bisher habe ich zwei Krähen-Tätowierungen und möchte diese natürlich noch weiter ausbauen und im Laufe der Zeit auch noch weitere Rabenvögel dazukommen lassen. Zunächst möchte ich sie aber etwas aufpolieren lassen, da ich finde, sie müssten mal optisch überarbeitet werden. Sie werden der Schönheit der echten Vögel irgendwie nicht gerecht. Das Tattoo am Bein wird evtl. im nächsten Jahr überarbeitet und ausgebaut. Das auf dem Dekolleté  (ja, ist ein älteres Bild, aber da sieht man es am besten ^^) dann hoffentlich im Jahr darauf.

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Zusammengefasst sind Rabenvögel für mich also einerseits aufgrund ihres Wesens interessant, sie sind wunderschön und sind für mich ein Symbol dafür, dass geliebte Menschen, die man verloren hat, trotzdem immer nah bei einem sind. Darum trage ich sie auf der Haut, als Schmuck und auch meine kleinen Federn, die ich an meine Netztasche oder an Armbändern anbringe, stellen für mich ein Symbol für Rabenvögel dar.

Und wenn ich mal einen richtigen Scheiß-Tag hatte gibt es nichts schöneres, als mit „The Cure“ im Ohr wieder zurück aufs Feld um die Ecke zu ziehen und dem dortigen Krähenvolk bei seinem Treiben zuzusehen.

(Aus diesen Gründen habe ich mich nun auch entschieden dem Blog eine persönlichere Note von mir mitzugeben, nachdem ich inzwischen doch sehr daran hänge und ich für die Zukunft möchte, dass er besser zu mir passt und etwas von mir wiederspiegelt. Darum wird es ab morgen ein paar Änderungen hier geben, ich hoffe ihr verzeiht mir den erneuten Wechsel 😉 )

6 comments on “Sue und die Krähen

  1. Hupfdohle

    Krrraaahhhhhhh

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  2. Deine Tattoos sind echt toll, gerade weil sie etwas für dich symbolisieren. Ich kann oft nicht nachvollziehen, warum sich Menschen wahllos mit irgend nem Mist zu-kleistern, zu dem sie überhaupt keinen persönlichen Bezug haben. So nach dem Motto Hauptsache n Tattoo. Der neue Name gefällt mir sehr und die Geschichte dazu erst ❤ Ich kenne "The Crow" zwar habe aber nicht so den persönlichen Bezug dazu. Ich muss dabei eher an die "Ewoks" denken, an die Hexe, die sich in einen Raben verwandelt hat, wenn sie an ihrem Ring gedreht hat. Ich weiß nicht, wie oft ich den Film damals, mit der Decke bis zur Nase gezogen, bei meiner Oma geguckt habe…Ja, ich war schon damals ne ganz harte Socke. Oh, man. 😉
    Liebe Grüße ❤

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    • Ach naja, ich muss zugeben, ich habe auch eins, das ich nur aufgrund der Optik habe (sieht man bei meiner „über“ Seite am Arm ^^ ) Das wiederspricht eigentlich auch voll meinen heutigen Überzeugungen, aber damals mit 18 musste ich es einfach haben – und es war üblerweise aus einem Vorlagen-Magazin XD Aber ich gestehe, es gefällt mir bis heute noch ziemlich gut, auch wenn ich inzwischen feststellen musste, dass eine Porno-Darstellerin das selbe Teil auf dem Arm hat, nur auf den Kopf gedreht ;D Aber naja…

      Du meinst diesen Zeichentrick-Film oder? Ich weiß grade gar nicht, ob ich den überhaupt schonmal gesehen habe *grübel* Sollte ich wohl mal nachholen 😀

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  3. Verstehe deine liebe zu Raben. Hab auch ne schwäche für mystische Tiere 😉😊

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  4. „The Crow“ ❤ Einer der schönsten Filme aller Zeiten! Schöner, inspirierender Beitrag. Danke dafür! „Es kann ja nicht immer regnen.“

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