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veganmagazin Okt./Nov.

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Vor einigen Tagen hatte ich die Oktober/November Ausgabe vom veganmagazin im Briefkasten und war echt überrascht. Das ist diesmal ein ziemlich dickes Teil, das ganze 212 Seiten umfasst.

Meist juckt mich ja ein Thema immer besonders in den Fingern, wie vor einiger Zeit das B12 Thema oder auch deren Antwort auf diese dämliche „Vegan ist gefährlich“-Kampagne, die wir vor einiger Zeit über uns ergehen lassen mussten. Diesmal interessierte mich besonders der Beitrag über den Umbruch in der Landwirtschaft, vor allem weil es recht gut zu meinem „Von glücklichen Kühen“-Beitrag vor ein paar Wochen passt.

Im Wesentlichen geht es um Landwirte, die ihre Höfe von der ursprünglichen Milchvieh-Haltung in Gnadenhöfe umwandeln.  Besonders bemerkenswert finde ich hier zwei Dinge. Man hört ja immer „Ich kaufe immer nur Bio und beim Bauern um die Ecke“. Hier erzählt nun Jan Gerdes, wie er, aufgrund seiner Überzeugung der Welt etwas gutes zu tun, seinen herkömmlichen Milchviehbetrieb auf Biolandwirtschaft umgestellt hat. Und auch erstmal dachte damit jetzt was tolles getan zu haben. Weniger Tiere halten, größere Fenster in die Ställe bauen, die Wiesen nicht mehr mit Chemie düngen usw.

Trotz allem wurde ihm nach einiger Zeit eines klar: auch dieses System völlig verlogen. Er ertrug es nicht mehr und stieg aus – und führt nun ein „Kuhaltersheim“.

Solche Umstellungen sind sicher nicht leicht für die Beteiligten und gehen natürlich nicht von heute auf morgen, zumal das ja auch eine finanzielle Frage ist. Aber immer mehr Landwirte stellen inzwischen um und melden sich zu Wort. Das finde ich großartig! Ich wünschte nur, diese Berichte würden mehr in die breite Masse hinausgetragen werden, denn Leser des veganmagazins sind mit dieser Thematik ja schon eher vertraut. Wichtiger wäre wohl, es würde auch jene erreichen die meinen, wenn sie „immer nur Biofleisch kaufen“ wäre das Thema Ethik und Tier- und Umweltschutz für sie erledigt.

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Ansonsten sind natürlich auch noch weitere spannende Themen enthalten, wie ein Betrag über Orcas, eine „Kitten Lady“, sie sich dem Schutz von Notfall-Katzen verschrieben hat oder ein Einblick in das demnächst erscheinende neue Kochbuch von Sebastien Kardinal, der in Frankreich als „Shooting-Star der veganen Szene“ gefeiert wird. Ich bin noch gar nicht ganz durch und schmökere grade bei dem Teil „Wie Schafe mir den Speziesismus austrieben“, ein sehr schöner Beitrag, der zeigt wie liebevoll, sozial und gar nicht blöde Schafe tatsächlich sind.

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