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Rosenrot: Fester Bio-Conditioner

Heute möchte ich euch mal ein wenig mehr über eins der Produkte erzählen, das ich neulich im GOODsHOUSE mitgenommen habe. Nachdem ich es nun schon ein paar Male verwendet habe kann ich euch nun auch ein brauchbares Fazit dazu liefern.

Aber plaudern wir doch vorher noch ein wenig.

Wer schon etwas länger hier mit liest weiß ja vermutlich, dass ich mir inzwischen ausschließlich mit festem Shampoo und einer Essig-Spülung die Haare wasche. Das funktioniert ganz wunderbar und hat meinen Haaren, die jahrelang mit Chemie und Müll gequält wurden, wieder ihr Leben zurück gegeben ❤

Natürlich bleibt also mein Blick auf einer Schachtel mit der Aufschrift „fester Conditioner“ hängen, wenn ich ihn durch die Regale im GOODsHOUSE schweifen lasse. Und natürlich kann ich da nicht widerstehen und muss das Teil mitnehmen!

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about

„Rosenrot“ stellen feste Shampoos in Bio-Qualität her, frei von Konservierungsmitteln, Parabenen, Silikonen oder Mineralölen. Ihr Ziel ist es verantwortungsvoll und respektvoll mit der Umwelt umzugehen. Als Basis für Ihre Shampoos wird ein „mildes, eco-zertifizeirtes Tensid auf Kokosbsis (ECOCERT zugelassen)“ verwendet.

Über ihre Inhaltsstoffe sagen sie selbst:

  • Alle Öle, Pflanzenhydrolate, Lebensmittelzusätze und Kräuter, Glycerin und Weingeist sind aus kontrolliert biologischem Anbau (Ecocert/BDIH/Cosmos)
  • Alle ätherischen Öle sind überwiegend aus kontroliert biologischem Anbau (Ecocert/BDIH/Cosmos oder 100% naturrein.
  • Alle anderen Rohstoffe sind natürlichen Ursprungs.
  • Alle Pflanzenextrakte werden in eigener Manufaktur nach eigener Rezeptur ebenfalls in feiner Bioqualität hergestellt.
  • Wir orientieren uns mit unserer Rohstoffauswahl an den Standards des Biosiegels ECOCERT 

Auch in Hinblick auf Verpackungsmaterial, Druckerfarben und Ihrem Schriftverkehr (Rechnungen etc.) wird auf Umweltverträglichkeit und Nachhaltigkeit geachtet. Z.B. werden recyceltes Material, Wasserfarben und nachwachsende Rohstoffe verwendet.

Ein paar Produkte enthalten Honig, der Rest ist allerdings vegan. Außerdem werden keine Kunststoffverpackungen verwendet. Ihr erhaltet die festen Shampoos entweder in einer Pappschachtel oder in Zellglas verpackt (aus Zellulose gewonnene hochtransparente Folie, zu 100% biologisch abbaubar).

Laut Hersteller soll ein 55g Stück für 30-60 Haarwäschen reichen, was etwa 2 Flaschen herkömmlichem Shampoo entspricht. So ganz mitgezählt habe ich bisher jetzt nicht, grob über den Daumen gepeilt würde ich aber sagen, dass das in etwa hinkommt. Hängt natürlich auch von eurer Haarlänge ab.

Inhaltsstoffe:
Kakaobutter*, Lathanol® LAL (mildes Tensid / eco-zertifiziert), Brokkolisamenöl *, Inulin* (pflanzlicher Feuchthaltestoff auf Zuckerbasis), Coco-Caprylate* (naturkosmetische Alternative für synthetische Silikone), Distearoylethyl Dimonium Chloride, Lecithin, Perfume (100% natural), Calciumcarbonat, Winterlinden Wasser*, Glycerin*, Tocopherol (Vitamin E), Sonnenblumenöl*, Citral (Bestandteil von Zitronengrasöl)**, Citronellol**, Geraniol**, Limonene** [* aus kbA] [** aus ätherischen Ölen/Parfüm]

(Lecithin und Citral gelten laut Codecheck als leicht bedenklich für Allergiker, wobei ich das mit dem Lecithin ehrlich gesagt nicht ganz nachvollziehen kann)

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fazit

Was mir als erstes Auffiel war der Duft. Die kleine Blume riecht nämlich wunderbar nach Zitronenmelisse, das ist für mich wie Katzenminze!

Eines finde ich echt wichtig zu erwähnen: lasst euch keinesfalls von eurem Eindruck unter der Dusche täuschen! Ich war im ersten Moment nämlich doch ziemlich enttäuscht als ich den Conditioner zum ersten Mal verwendet hatte. Die Haare wurden gar nicht wirklich weich, fühlten sich irgendwie komisch fest an und ließen sich anschließend auch gar nicht so recht kämmen. Damit ich am nächsten Tag nicht aussehe, als wäre mein Kopf explodiert, ist es für mich eigentlich echt wichtig, die Haare vorm Schlafen gehen zu kämmen, auch bzw. gerade wenn sie noch feucht sind.

War in diesem Fall allerdings absolut unmöglich, was mich natürlich erst mal ziemlich irritiert hat. Ich wollte das Ganze schon als Fehlkauf verbuchen. Aber halt!

Ich föhnte die Haare also vorsichtig einigermaßen trocken, ging ins Bett und rechnete am nächsten Morgen schon mit dem Schlimmsten. Das Gegenteil war der Fall. Meine Haare waren wunderbar geschmeidig und erstaunlicherweise super kämmbar. Das hat mich wirklich überrascht! Wichtig ist also, dass ihr mit eurer Meinung abwartet, bis eure Haare richtig trocken sind, erst dann kann man das Ergebnis auch richtig beurteilen.

Ihr seht mich also echt begeistert, das ist auf jeden Fall ein Produkt, dass ich nachkaufen und im Wechsel mit meiner Essig-Spülung benutzen werde. Wer das GOODsHOUSE in Reichweite hat bekommt es dort für 11,90€.

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11 comments on “Rosenrot: Fester Bio-Conditioner

  1. Pingback: Zero-Waste / Less-Waste Tipps: Teil 1

  2. AnnaMaria

    Habe Dir gestern abend gemailt ;)) LG

    Gefällt 1 Person

  3. AnnaMaria

    Ja, ich habe die Inhaltsstoffe des festen Conditioner von der besagten Firma, die ich angerufen habe, nochmal unter die Lupe genommen. An erster Stelle steht Kakaobutter, was natürlich sehr reichhaltig und „schwer“ für die Haare ist. An zweiter Stelle kommt dann das Tensid, das wahrscheinlich die Aufgabe hat, das „zuviel“ an Kakaobutter wieder rauszuwaschen, anders kann ich es mir (auch als Rühr-Anfängerin) nicht erklären, denn warum sonst sollte man in einen Conditioner Tenside geben? Das macht für mich überhaupt keinen Sinn. Also warum nicht einfach andere pflegende Öle fürs Haar nehmen und das Tensid weglassen? Wäre jetzt meine logische Denkweise…. Ich möchte meine Bezugsquelle, für meinen Condi nicht öffentlich hier posten, sonst heißt es nachher noch, ich mache Schleichwerbung. Würde es Dir gerne mailen. Ganz liebe Grüße!

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    • AnnaMaria

      Und das Tensid LAL ist NICHT auf Kokosbasis – mir ist es zu aggressiv. Bitte mal googeln, dann erfährst Du mehr.

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      • AnnaMaria

        Nein, ich habe mich geirrt und nochmal gegoogelt, stimmt doch mit dem Kokos: SLSA basiert auf Fettsäuren aus Kokos- und Palmöl, es ist ein Kondensat aus Laurylsäure und Salzen der Sulfoessigsäure. SLSA besteht zu 64–85 % aus Natriumlaurylsulfoacetat, 10–18 % Natriumchlorid und 5–18 % Natriumsulfat. So, jetzt stimmts aber ;)) Übrigens kann ich Dir nicht mailen, da ich nirgends eine Mailadresse finde :((

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    • Danke für deine ausführliche Antwort, das ist echt sehr gut zu wissen! Ich seh schon, da würde es Sinn machen sich noch mehr in die Materie einzuarbeiten, auf mich wirkten die Inhaltstoffe soweit ok, also Danke fürs Aufklären! Kannst mir gerne mailen an: the.vegan.raven@gmail.com

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  4. Danke für deine Einschätzung ich wusste gar Nichtfachmann es festen conditioner gibt und werde ihn auf jeden Fall testen.

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    • Wusste ich auch nicht 🙂 Darum stöbere ich immer so gerne in solchen Geschäften, man findet immer einen Schatz!

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      • AnnaMaria

        Was mir leider bei dem Conditioner überhaupt nicht gefällt ist, dass er schäumt und ein Tensid enthält. Als ich bei der Herstellerin nachfragte, warum man in einen Conditioner (!!!), der die Haare pflegen soll, ein Tensid mischt, dass doch die Schuppenschicht der Haare wieder öfffnet, wurde ich sehr unfreundlich abgefertigt mit dem Satz: „Das mache ich eben so und das muss ich Ihnen auch nicht erklären!“ Gut, dann bleibe ich bei meinem (festen) Conditioner OHNE Tenside, den ich vorher schon hatte und der anderweitig angeboten wird. Auf solchen Kundenservice kann ich dann doch verzichten!

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      • Oha? Das ist dann natürlich echt nicht die feine Art! Welchen verwendest du denn? Grundsätzlich möchte ich mich ja eh auf selbst gemachtes beschränken (wie eben ne Rinse oder so), aber ich schaue mir Neues natürlich auch immer gerne mal an 🙂

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