Rezepte

Vanille-Kirsch-Kuchen für Back-Chaoten

Kuchen backen mit Sue. Immer ein Erlebnis. Zum Glück beobachtet mich da niemand dabei… Wir waren letztes Wochenende mit Freunden zum Essen verabredet, jeder bringt was mit. Und es wurde sich auch ein Kuchen gewünscht. Nichts leichter als das, dachte ich. Mach ich halt irgendwas mit Kirschen. Die meisten Zutaten hab ich eh immer daheim, nimmste auf dem Heimweg noch ein Glas Sauerkirschen mit, das passt schon.

Samstag früh steh ich dann in der Küche und durchforste das Internet mal optimitisch nach Anregungen dafür, WIE ich die Kirschen nun zum Kuchen verarbeite (ich mische da ja meistens verschiedene Rezepte und bastel mir dann irgendwas draus…). „Veganer Kirsch-Vanillepudding-Kuchen“ klang gut. Logisch verlangte das Rezept natürlich nach ZWEI Gläsern Kirschen, was auch sonst… Margarine reicht auch grade noch so, also bloß nix vermasseln. Egal, ich pansch da schon was zusammen, das wird schon. Und es wurde 😉

Hier also mein Rezept, mit dem ich zwar erfolgreich meine Küche verwüstet habe (das Rezept ist unschuldig, ich schwöre!), aber unterm Strich schnell und einfach einen verdammt leckeren Kuchen auf den Tisch brachte.

kirschkuchen2


Für den Teig:

  • 250 g Rohrzucker
  • 400 g Mehl
  • abgeriebene Schale einer Bio-Zitrone
  • 1 Prise Salz
  • 1/2 TL Backpulver
  • 250 g vegane Margarine oder Alsan

Für die Füllung:

  • 1 Glas Sauerkirschen (ca. 670 g Füllmenge)
  • 1 Päckchen Vanillepuddingpulver
  • 20 g Rohrzucker
  • eine Prise Zimt

Gebt die Zutaten für den Zeig in eine Schüssel und vermengt alles ordentlich mit einem Handrührgerät. Das dauert ein wenig, weil keine Milch oder sonstige Flüssigkeit enthalten ist, sondern halt nur die Margarine. Nach einer Weile sollte sich aber alles zu Bröseln vermengt haben.

Legt eine Springform mit ca. 28cm Durchmesser mit Backpapier aus und drückt etwa 2/3 des Teiges hinein. Anschließend stellt ihr die Springform und die restlichen Brösel erst mal kalt.

Gießt die Kirschen ab und hebt den Saft auf. Ihr braucht ca. 400ml Flüssigkeit, sollte das nicht ganz hinhauen könnt ihr auch noch einen Schuss Saft hinzugeben (bei mir hat es nämlich selbstverständlich mal wieder nicht gereicht und ich habe noch etwas Johannisbeersaft dazu gegeben).

Rührt mit 6 EL vom Saft das Puddingpulver zusammen mit dem Zucker an. Den restlichen Saft aufkochen lassen, das angerührte Puddingpulver und den Zimt dazugeben, nochmal aufkochen lassen und zum Schluss die Kirschen hinzufügen. Dann erst mal alles ein wenig abkühlen lassen.

Den Kuchenboden in der Springform erst für ca. 10 Minuten vorbacken (bei 180 Grad auf der mittleren Schiene) und ebenfalls kurz in der Form auskühlen lassen. Abschließend gebt ihr die Kirsch-Puddingmasse in die Form und bedeckt euren Kochen mit den restlichen Streuseln. Dann nochmal für weitere 40 Minuten backen, gut abkühlen lassen und mit Puderzucker bestäuben.

Der Boden ist dann schön keksig-knusprig, das Kirschgedöns dafür schön schlotzig 😛 Die Menge war begeistert und ich selbst hab mich geärgert, weil ich nur ein einziges kleines Stück davon abgebkommen habe! *schmoll*

Memo an mich selbst: nächstes Mal mehr davon backen!

20 comments on “Vanille-Kirsch-Kuchen für Back-Chaoten

  1. Pingback: Alternative zu Sauerrahm – endlich wieder veganer Kräuterquark <3

  2. Irgendwie kommt mir das sehr bekannt vor. Ich denke immer ganz naiv „Ach, dann mach ich schnell einen XY-Kuchen!“ Schnell, haha! Irgendwas ist immer… fehlende Zutaten, Kuchen bricht zusammen… *g* Ich glaube, ich sage jedes Mal „Ich backe NIE WIEDER was!“ Klappt bloß nicht…
    LG Katja

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  3. Mmmmmmmmhhhhhh 😊

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  4. Das wäre sicherlich aufregender als die normalen You-Tube Rezept Videos, besonders die die immer so komisch meditative Hintergrund-Musik nebenher laufen haben und dabei so ganz beruhigend sprechen…gäähn.

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    • Ich bräuchte dann vermutlich so Slapstick-Musik im Hintergrund, ein lustiges Klavier oder so, wenn ich Chaplin-mässig durch die Küche stolpere! XD

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      • Oh, ja oder ein Mash-up von „Help“ und „SOS“…wobei ich ja nach – wie – vor der Meinung bin, dass du viel besser bist als du denkst, denn am Ende kommt ja doch oft was sehr leckeres dabei raus. Vielleicht ist halt doch nicht immer der Weg das Ziel. ^^

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      • Och inzwischen feiere ich ja mein Chaos XD Solange das, was am Ende auf dem Tisch steht, schmeckt ist mir der Zustand der Küche und manchmal auch die Optik des „Backstücks“ egal 😉

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  5. Na, das Chaos hat sich ja definitiv gelohnt. Sieht mega aus. ❤
    Ich würd ja gern mal ein Video sehen vom organisierten Backvorgang. 😉

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  6. So jetzt verlang ich zum Kuchen eingeladen zu werden 😅😋

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  7. Bei Back Chaoten, fühle ich mich doch direkt angesprochen. Ich habe da echt wenig Talent, aber das Rezept klingt gut, werde ich wohl mal demnächst testen.:D

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  8. Klingt köstlich und die Beschreibung mal wieder supersympathisch ^^ Kann mir das richtig gut vorstellen, der perfekte Kuchen, die perfekte Küchenchefin inmitten des Chaoses 😀

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