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Veganmagazin Februar / März 2017

Da isses nun, das aktuelle veganmagazin. Wahnsinn wie schnell schon wieder zwei Monate um sind! Auf das Cover habe ich mich ja schon gefreut, das gefiel mir gleich auf Anhieb echt gut als ich die Vorschauf auf Facebook gesehen hatte. Sehr edel mit dieser Mischung aus dunklem Cover mit der goldenen Schrift und den knappen Schlagworten „VEGAN IS BEAUTIFUL“. Da bleibt man doch direkt dran hängen, oder?

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Also los, gemütlich gemacht und losgeschmökert. Natürlich erst nachdem ich mich, durch das aktuelle Cover herausgefordert, theatralisch vor die Kamera geworfen habe um ein Bild für Instagram zu machen. Manchmal gehts mit mir durch, verzeihung aber auch 😉


Was ist diesmal so drin? Natürlich erstmal einiges was optisch ansprechen soll: die vegane Modelinie „The Vegans of Real Life“. Zum Teil ganz cool, zum Teil aber auch so gar nicht meins. Shirts mit der Aufschrift „Meat Sucks“ oder „Almond Butter“ können bei mir nicht sonderlich punkten. Das offensichtlichste Veganer-Teil das ich besitze ist mein „Pupst-Pulli“, den ich einfach haben MUSSTE weil ich den Spruch und das Schwein darauf so göttlich finde!

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Und weil die Massenmedien es nicht müde werden immer wieder den selben beratungsresistenten Mist über „Vegan in der Schwangerschaft“ und „Vegane Kinderernährung – tödliche Gefahr!!“ zu erzählen, hat sich auch Katharina Kuhlmann (Moderatorin, Model, Powerfrau) mit ihrer zauberhaften Baby-Kugel nochmal zu Wort gemeldet, die ja, zusammen mit einigen Ärzten, eigentlich schon mit diesen, wirklich dämlichen, Panikmache-Artikeln abgerechnet hatte.

„Bild“ und Konsorten scheint das ja aber alles nicht zu interessieren. Irgendwie muss man sich ja schließlich die Treue der „Ich habbes doch gewusst!!!“-Leserschaft sichern. Warum also nicht immer wieder den selben unreflektierten Mist bar jeder Recherche drucken?!

Aber egal, auch „wir“ Veganer sind es nicht müde immer wieder geduldig mit Fakten zu kontern. Steter Tropfen und so…

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Einer der ersten Artikel, der mir ins Auge gestochen ist, war dieser Beitrag hier. Eigentlich klein, eigentlich ganz alltäglich, aber vermutlich für viele Ethik-Veganer sehr nachfühlbar. Es geht um die Gedanken an der Kasse, die man halt so denkt während man da steht und wartet und die Waren auf dem Band betrachtet. Milch, Eier, Käse, Wurst und Fleisch… mehrere Leben ziehen zum Schnäppchenpreis an meinem inneren Auge vorbei. Leid und Qualen, man hat die Bilder im Kopf, die man immer wieder sieht. Zum Beispiel die Bilder der Kälbchen, die, grade frisch zur Welt gekommen, auf einer Schubkarre davon gekarrt werden während ihre Mutter ihnen verzweifelt hinterher ruft. Damit wir das Zeug hier im Pappkarton für Centbeträge nach Hause tragen und uns ein wenig Muttermilch in den Kaffee kippen können. Die Person hinter mir meint es vermutlich gar nicht böse. Aber macht das einen Unterschied? Für die Kuh? Für ihr Kalb? Ich fürchte nicht.

Genau darum geht dieser Beitrag. Um die Gedanken. Und um die Hilflosigkeit in dieser Situation. Man möchte die Leute gerne packen und sanft schütteln, damit sie aufwachen. Aber man weiß, das würde sicher nicht gut angkommen. Man wäre aufdringlich. Ein Spinner. Man wäre extrem.

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Ein Beitrag über meinen „Liebling“, den Bundesfleischwurstminister Christian Schmidt, ist auch noch enthalten. Vermutlich kann niemand in Deutschland mehr das Wort „Vegetarisch“ oder gar „Vegan“ in den Mund nehmen, ohne das der gute Mann nicht schon mit Schnappatmung hinter einem steht. Klar, dass er auch seinen Weg in die vegane Presse finden musste, da kommt man leider nicht dran vorbei. Schließlich geht es hier nicht nur um irgend einen Klassenclown, der den Veganern im Unterricht lustig seine Würstel an den Kopf wirft, sondern um unseren… ach ist das traurig, das sagen zu müssen… „Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft“. Ich blättere lieber mal weiter, bevor mir noch die Tränen kommen.

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Cool finde ich noch den „London Guide“, der euch die besten Anlaufstellen für veganes Futter vorstellt – natürlich mit Karte. Bei mir allerdings knapp am Thema vorbei, mein nächster Urlaub im September geht nämlich nach Schottland, wo wir unter anderem 2 Tage in Edinburgh verbringen werden – was wohl scheinbar die „veganfreundlichste Stadt in Großbritannien“ sein soll. Ich hab schon einiges gesehen worauf ich mich wahnsinnig freue! ❤ Aber dazu später mehr!

Für heute verabschiede ich mich erst mal, da bringt grade jemand Essen zur Tür rein 😉

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7 comments on “Veganmagazin Februar / März 2017

  1. Sehr cool. Die Zeitschrift werde ich mal suchen, klingt super spannend!

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  2. Danke für das Review. Ich kannte die Zeitung garnicht. Aber jetzt werde ich sie mir bestimmt auch mal kaufen 🙂

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  3. der pupspulli ist echt super 😀

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  4. Der „Gedanken an der Kasse“-Beitrag ist mir auch zuerst aufgefallen und hat mich sehr berührt. Leider zu wahr… man möchte die Leute einfach nur schütteln und bitten, mal nachzudenken, was sie da kaufen, aber man kann nichts tun. 😦
    LG Katja

    Gefällt 2 Personen

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