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Zwischen-Fazit: Lowa Outdoorschuhe

Werbung: selbst gekauftes Produkt

Ich habe euch ja bereits berichtet, dass wir für unseren geplanten Schottland-Urlaub ein paar ordentliche Outdoor-Schuhe von Lowa bestellt haben. Die Anforderungen waren klar: Vegan müssen sie sein, aber auch wasserdicht, bequem, geländegeeignet und robust! Und noch dazu möchte man damit bitte nicht aussehen wie Arsch.


Eine genaue Vorstellung der Schuhe und auch vom Shop, aus dem ich sie bezogen habe, hatte ich ja schon abgeliefert. Doch wie sitzen die Dinger jetzt so und halten sie auch, was sie versprechen?

Wir haben sie nun einem Härte-Test unterzogen, indem wir letzte Woche die Bogenparcours-Saison eröffnet haben. Das Wetter war echt perfekt, noch nicht zu heiß aber auch überhaupt nicht mehr kalt und überwiegend sonnig. Mit Zwiebel-Look also ideal zu meistern!

Weil wir diesmal einen Parcours in der näheren Umgebung testen wollten probierten wir einen noch unbekannten aus, der in der Nähe von Bad Dürkheim liegt. Knappes Stündchen Fahrt, eher weniger. Da wir dort noch nicht waren wussten wir auch überhaupt nicht, was unsere Füße so erwarten würde.

Ich male euch mal ein Bild mit Worten.

Grundsätzlich sind solche Parcours-Strecken anstrengend. Bergauf, bergab, über Stock und Stein, viel stehen am Hang, auf Felsen oder ähnlich anspruchsvollem Gelände. Das war hier nicht anders. Während sich die Strecke im Sauerthal durch viele wackelige Schieferplatten-Hänge auszeichnet ist Bad Dürkheim vor allem eines: schräg wie Sau!

Leider kommt das auf den Bildern gar nicht so rüber, aber es gab wirklich so gut wie keine Stelle, die auch nur annähernd waagerecht war. Ein guter Halt der Schuhe, auf dem Boden aber auch in den Schuhen selbst, war also wichtig! Dazu musste man an vielen Stellen regelrecht klettern und der Boden war überwiegend sehr sandig und dadurch sehr fragil, weil einem die Erde ständig unter den Füßen weggerutscht ist. Ergänzt wurde das mit jeder Menge Laub und einigen Felsen. Unterm Strich: so wenig „Weg“ wie hier, hatten wir noch nie.

Damit war die Strecke, für die wir knapp 5 Stunden benötigt haben, zwar körperlich nicht unbedingt ermüdent, aber für die Füße und Beine eine echte Herausforderung! Ohne gutes Schuhwerk wäre das sicher der blanke Horror gewesen. Wir waren ja aber ausgerüstet und 3 von 4 Leuten trugen tatsächlich Lowa-Outdoorschuhe (ich weiß grade nicht, was das Ausschließi getragen hat, haben aber auch gepasst *g* – nur waren die nicht vegan).

lowa_outdoor

Da ich bei solchen Ausflügen nur ungern die richtige Kamera mitnehme kann ich euch da leider wieder nur Handy-Fotos anbieten. Das Drei-Füßer-Bild ganz unten entstand während der Halbzeit, als wir auf einem Baumstamm einen kleinen Snack zu uns genommen haben.

Die Schuhe hatten da schon einiges durchmachen müssen, hat sie aber nicht wirklich gestört und sieht man ihnen auch nicht an. Am Ende des Tages waren sie zwar sehr staubig, das konnte man aber gut abklopfen und auch ein vorsichtiges Abspülen mit dem Gartenschlauch ist problemlos drin. Hier nur aufpassen: habt ihr zu viel Druck auf dem Schlauch (*höhö*) kann es trotzdem passieren, dass die Füße feucht werden. Durch Pfützen latschen und so ist aber echt kein Problem.

Toll fand ich, dass ich so guten Halt IN den Schuhen hatte. Ich hatte fast immer noch Platz zum Rand und nur in ganz harten Fällen hat es meine Füße nach vorne gedrückt. Da stand der Fuß aber halt auch schon fast senkrecht am Hang. Abschließend kann ich sagen: klar – die Füße taten mir am Ende des Tages schon etwas weh, vor allem die Fuß-Sohlen und die Knöchel. Das dauerhafte „schräg am Hang stehen“ war wirklich anstrengend. Der Schuh allerdings hat hier Höchstleistungen erbracht finde ich. Trotz kackdämlicher Problemfüße habe ich mir KEINE Blase gelaufen. Ein seltener Erfolg! Auch so hatte ich keine wunden Stellen, nur halt eben die Ermüdungserscheinungen, die nach 5 Stunden im Wald rumkraxeln absolut annehmbar sind.

Sowohl Stefan als auch ich sind mit unserer Wahl also immer noch hochzufrieden!


Noch ein wenig Off-Topic: Auch wenn mir der Parcours an sich nicht sonderlich gefallen hat (recht lieblos im Vergleich zu den anderen und das permanente schiefe Stehen ist auch ziemlich ätzend…) fand ich es witzig, dass hier viele „Ungeheuer“ und Trolle etc. als Ziele verwendet wurden, die kannte ich bisher nur von der Messe. Und das größte, das am weitesten weg stand (über 50 Meter, eigentlich fast unmöglich für meinen Bogen) hab ich sogar getroffen 😀 Glück muss man haben!

bogen

>Beitrag zum Thema: Bogensport unter Veganern<

3 comments on “Zwischen-Fazit: Lowa Outdoorschuhe

  1. Pingback: LOWA – Vegane Outdoorschuhe / AVESU Onlineshop für vegane Schuhe aller Art

  2. Pingback: Von Steinbrechern und Bärlauchjägern

  3. Na das klingt doch super, Blasen beim Wandern sind nämlich echt der Horror! Scheint ein toller Ausflug gewesen zu sein 🙂

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