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No Sugar Challenge – 1. Woche

Die erste Woche unserer No-Sugar Challenge ist gemeistert und ich hab euch einfach mal ein paar Eindrücke festgehalten. Was gab es denn nun so zu Futtern während dieser Challenge?! Ich hab einfach mal mit geschrieben bzw. auch gut vorgeplant, damit ich mich nicht kurzfristig mit Problemen konfrontiert sehen musste.

Mein Facepalm-Moment des Tages…

…kam direkt Montag früh, als ich VÖLLIG GEDANKENLOS einen Müsliriegel gefuttert habe und mir beim letzten Bissen klar wurde – „Öhm, Moment, da war doch was!“ Glück im Unglück: es war ein Müsliriegel „Ohne Zuckerzusatz“, der mit Maltit (ähnlich wie Xylit) gesüßt wurde und somit unter 1% Zucker enthält. Einerseits also ziemlich doof von mir, andererseits gut zu wissen, dass man die essen dürfte *g*

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Dieser Schlingel hätte mich fast in Schwierigkeiten gebracht!

Getränke

Die nehme ich gleich mal vorweg, da ich hier keine Probleme hatte. Während der Arbeit trinke ich eh bereits entweder 2 Flaschen (0,7 L ) Mineralwasser oder 2 Flaschen (0,7 L) selbst gemachten Eistee. Dieser besteht aus meinen geliebten Mate-Moringa-Ingwer Teebeuteln, zusammen mit ein paar Blättern meiner Green Velvet Pflanze und manchmal einem Stängelchen frischer Balkon-Minze. Den Tee setze ich am Abend an, lasse ihn über Nacht kalt ziehen und hab am nächsten Tag ein super-leckeres Getränk.

Damit komme ich eh immer schon mal mindestens auf 1,4 Liter und trinke über den Tag hinweg noch mindestens eine Flasche Wasser. Sonstige Getränke verkneife ich mir im Moment, abgesehen von noch mehr selbst gemachtem Eistee, von dem ich jetzt immer nochmal eine Karaffe im Kühlschrank habe.

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Selbst angesetzter Cold-Brew Eistee

Morgens & Mittags

Zum Frühstück bzw. tagsüber gibt es bei mir im Grunde immer das selbe. Entweder ein richtiges Frühstück in Form von Müsli oder einfach nur Obst und Gemüseschnitze, Vollkornbrot mit Dip oder kalte Reste vom Abendessen vom Vortag.

Das Müsli besteht aus kernigen Haferflocken, Lein- oder Chiasamen, Haselnuss-Stücken oder Kokosflocken, gefrorenen Himbeeren oder Erdbeeren, gepufftem Amarant, rohe Kakao-Nibs und Reismilch (Edeka Bio – ist ohne zugesetzten Zucker). Also eigentlich wie immer. Sonst hab ich noch gelegentlich Agavendicksaft mit drin, den lasse ich nun halt weg.

Leider ist in all meinen üblichen Dips, die ich mir aufs Brot schmiere, Zucker enthalten (z.B. Hummus Pikant von Aldi, die NOA Aufstriche oder der Alnatura Aufstrich im Glas). Darum habe ich mich gut vorbereitet und einfach mal eine Ladung Kidneybohnen-Dip selbst gemacht. Hält sich im Kühlschrank ein paar Tage und ist somit der ideale Begleiter für so eine Challenge.

Abendessen

Erwähnenswerter sind unsere Abendessen, da Abends bei uns die Hauptmahlzeiten stattfinden und nur dann essen wir auch warm.

Montag: Unser großer Bonus: wir LIEBEN es mit Kokosmilch zu kochen. Kokos-Curry geht bei uns eigentlich IMMER, egal ob mit Reis oder Nudeln. Damit ist also schon mal viel zu machen und darum gab es heute auch voll un-kreativ: Naturrreis mit Kokosmilch, roter Currypaste und ganz viel Gemüse (Paprika, Lauch, Frühlingszwiebeln, Aubergine, Zucchini, Tomaten, Knoblauch). Easy 🙂

Abends war ich noch in Knabber-Laune und hab ein paar Salzstangen geknuspert. Und einen Apfel. Alter Schwede, bin ich vorbildlich 😀

Dienstag: Auf das hier hatte ich schon lange mal wieder Lust drauf – es gab eine selbst gemachte Tomatensuppe! Nur halt ohne das Baguette. Dafür haben wir ein bisschen Vollkornbrot rein getaucht, war auch lecker.

Tomaten1
Das Baguette haben wir für diesen Zweck gestrichen, aber eine ordentliche Tomatensuppe aus frischen Zutaten ist auch so auf jeden Fall was Feines!

Mittwoch: Simpel und lecker – Vollkorn-Hörnli-Nudeln mit frischen Basilikum, einem Mix aus getrockneten und frischen Tomaten, Zucchini, Auberginen, etwas Olivenöl und knusprigem Knoblauch.

Donnerstag: Na läuft doch so weit ganz gut. Heute gab es wieder mal eines meiner Leibgerichte – Kartoffeln mit einer riesen Portion Spinat und Gemüse-Bratlingen.

Allerdings gab es heute beim Mittagessen eine Besonderheit: Wir haben im Büro gemeinsam Pizza bestellt. Das heißt in meinem Fall gab es ein Pizzabrot, das leider nicht aus Vollkorn bestand und bei dem ich natürlich auch nicht den enthaltenen Zuckerwert kenne.

Freitag: Wir hatten noch Kartoffeln und etwas Spinat von gestern übrig und weil wir eh mehr draußen unterwegs bzw. mit anderen Dingen beschäftigt waren haben wir einfach die Reste auf die Schnelle gefuttert.

Samstag: Ein schwieriger Tag, da wir heute, wie eigentlich jedes Wochenende, mit Freunden verabredet waren und zusammen kochen wollten. Zumindest DACHTEN wir, es würde schwierig werden. Aber bei genauerer Betrachtung war es eigentlich doch wieder ganz easy! Es gab, was es es bei so Gelegenheiten oft gibt: Tortilla Mais Wraps mit frischem Salat und Gemüse und dem bereits angepriesenem Kidneybohnen-Dip. Zwei von den Dingern und man steht kurz vorm Platzen!

Dafür gab es heute nochmal was anderes zum Frühstück, nämlich ein paar Pancakes, bei denen wir schlicht den Zucker weg gelassen haben. Und damit das nicht so trocken ist haben wir ein paar Äpfel mit einer Prise Zimt in den Mixer geworfen und Mus draus gemacht. Allerdings hat Stefan auch etwas Agavendicksaft für das Mus verwendet, der Schlingel!

Sonntag: Wir hatten nochmal Lust auf Bratlinge und haben uns dazu einen Salat mit ordentlich vielen Kidneybohnen gemacht. Ja, wir lieben Hülsenfrüchte und es gibt sie oft bei uns 🙂 Als Dressing haben wir ne Wasser-Essig-Senf Mischung genommen. Aber Vorsicht, auch in Senf ist oft Zucker enthalten. Zuckerfreien bekommt ihr z.B. bei Alnatura.

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Wenn man beim Dressing etwas aufpasst ein tolles No-Sugar Gericht: Salat mit Haferbratlingen

Stolperfallen

Diese Woche verlief doch relativ Fallen-Frei. Ok, der Agavendicksaft im Apfelmus war zugegebenermaßen geschummelt – aber immerhin kein raffinierter Industriezucker. Das Knusper-Baguette in der Tomatensuppe hat mir etwas gefehlt, weil das nun mal einfach zu lecker ist.

Allerdings musste ich feststellen, dass in meinem sonst gerne gegessenen Pumpernickel Zuckerrübensirup enthalten ist (WTF, oder?!) und somit auf etwa 7,5g Zucker pro 100g kommt. Also wurde das durch ein Roggenvollkornbrot ersetzt.

Da es bis zu meiner nächsten Erdbeerwoche noch eine Weile hin ist sind meine Gelüste nach Süßkram glücklicherweise auch noch entsprechend gering. Mal gucken ob das nächste Woche so bleibt *g*


>>Hier könnt ihr nachlesen<< wie es bei Mia so läuft 🙂

11 comments on “No Sugar Challenge – 1. Woche

  1. Richtig cool euer Experiment, ich les auf jeden Fall bei euch mit und bin gespannt wie es weiter geht. 🙂 boah und ich hab jetzt Bock auf Kokos-Curry! 😱

    Gefällt 1 Person

  2. Pingback: No Sugar – Woche Eins – Atroksia

  3. „Im Gegensatz zum Maltit enthält der Maltitsirup neben 50-80% Maltit, das insulinunabhängig im Körper verarbeitet wird, noch Glucose und kurzkettige Mehrfachzucker, die insulinabhängig verstoffwechselt werden.“
    http://das-ist-drin.de/glossar/e-nummern/e965-maltitmaltitsirup/

    eigentlich ist maltitsirup dann auch nicht wirklich zuckerfrei… klingt zumindest so. in den tortilla wraps im supermarkt ist leider so gut wie immer zucker enthalten, aber ich geh mal von aus ihr habt die auch selbst gemacht?
    in kidneybohnen aus der dose ist auch so gut wie immer zucker. find ich ziemlich ärgerlich, ich kipp das wasser zwar weg, aber der zucker zieht ja in die bohnen rein.

    Gefällt 1 Person

    • Nach den Regeln, nach denen wir uns richten, sind ja Lebensmittel ohne Industriezucker bzw. mit einem Zuckergehalt von unter 5g auf 100g erlaubt. Von daher ist das mit dem unter 1% enthaltenen Maltit schon noch in Ordnung 😉

      Den Kidneybohnen im Glas von Alnatura wird übrigens kein Zucker zugesetzt.

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  4. Das klingt nach ner super leckeren Woche! Immer wieder faszinierend und bescheuert, wie selbstverständlich den meisten Lebensmitteln Zucker zugesetzt ist… Pumpernickel mit Rübenkraut klingt trotzdem lecker. 😀
    Und wie sieht es körperlich und geistig aus? Merkst du schon was?
    Weiterhin viel Erfolg und liebe Grüße ✌🏖🐝

    Gefällt 2 Personen

    • Also um ganz ehrlich zu sein merke ich bisher keinen Unterschied, da das ja im Grunde, bis auf die Kleinigkeiten wie Pumpernickel und das bissele Zucker im Senf, auch unsere normale Essens-Woche gewesen wäre ^^

      Eine Woche ohne Naschen bekomm ich auch grad noch hin, für diese überlege ich mir ja jetzt mal was zu backen – schaun wir mal ob das wieder Katastrophen-Sue-Mäßig endet 😀

      Hab noch nen schönen Tag!

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  5. Agavendicksaft ist erlaubt 😉 allerdings verkneif ich mir das auch so gut es geht auch wenn ich darf, will ja aber nebenher noch abnehmen, deswegen ist das auch schwierig damit. aber theoretisch kein problem, weil er nicht ungesund ist 🙂 zumindest nicht so ungesund wie weißer zucker. die woche hast du wirklich meisterhaft gemeistert hihi. weiter so 🙂

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    • Ich versuch halt trotzdem auf den Agavendicksaft zu verzichten weil er die einzige Zuckervariante ist, die wir aktiv zum Süßen verwenden, also so im Alltag ^^

      Dein Käsekuchen sieht übrigens spitze aus. Ich möchte die Woche auch mal versuchen Challengegerecht zu backen um die Sache mal etwas spannender zu gestalten 😀 Mal gucken ob mir das (schmackhaft) gelingt *g*

      Gefällt 2 Personen

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