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Mit LOWA durch die Highlands

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Nachdem ich mir bereits im März ein paar ordentliche Wanderschuhe gegönnt habe um mich auf unseren Schottland-Urlaub vorzubereiten ist jetzt endlich der Tag gekommen, an dem ich euch davon erzählen kann, wie sich die Schuhe so bewährt haben!

In den vergangenen Monaten wurden sie schon fleißig getragen und haben mich trockenen Fußes durch verschiedene Bogen-Parcours gebracht, bei denen man ja auch schon die verschiedensten Untergründe und kleinere Kraxeleien meistern muss.

Allerdings ist das absolut kein Vergleich zum wilden Schottland, das nur aus Schlamm, Wasser und Geröll zu bestehen scheint. Ein Traum für alle Wanderfreunde denen schlichte Trampelpfade zu öde sind.

Schottland_2017_skye-quiraing(2).jpg
Blick über den Quiraing

Ein guter Schuh ist hier allerdings ein Muss!

Wir haben einige Kilometer bzw. auch Höhenmeter hinter uns gebracht. Wir waren in den Black Cuillins unterwegs, haben ausschweifende Touren am Quiraing gemacht, sind über Kieshänge und loses Geröll geklettert, Klippen hoch- bzw. runter gekraxelt, durch tiefen Schlamm gewatet und durch Moore mit knöchel-hohem Wasser gestapft. Natur pur und ich habe mir nicht selten Steigeisen gewünscht 😉

Aber wie haben sich denn unsere Lowas nun so geschlagen?

Grundsätzlich kommen die Schuhe einwandfrei mit feuchten bzw. nassen Wiesen klar, die wir ja auch hier bei uns öfter mal überqueren müssen. Auch durch kleinere Pfützen und Bäche, bzw. Regen können die Lowas gut ab. Im ersten Moment bin ich etwas erschrocken, weil man eine Kühle am Fuß spürt, sobald die Schuhe nass werden. Aber man bleibt trocken!

Etwas schwieriger wird es, wenn die Füße anhaltend im Wasser stehen, wie das auf der Isle of Skye tatsächlich öfter der Fall ist. Richtige, feste Wege gibt es nur wenige und nicht selten steht man wirklich knöcheltief im Schlamm und kämpft sich von einem Matschloch zum anderen. Zweimal musste ich von meiner Freundin aus so einem Loch befreit werden, weil mein Fuß fest steckte und mein Schuh beinahe dort verblieben wäre! Mit schottischem Schlamm ist nicht zu spaßen! 😉

Um den Matsch wieder abzuspülen haben wir die Füße auch am Ende der Wanderung nochmal unter klares Wasser getaucht. Die Schuhe standen also komplett im Bach bzw. auch so oft fast durchgehend unter Wasser, wenn man durchs Moor gestiefelt ist.

Mit 100%ig trockenen Füßen sind wir hier dann leider nicht davon gekommen. Vorne an den Zehen hatten wir jeweils zwei schmale Streifen, an denen etwas Nässe durchgedrungen ist. (Anm.: Etwas trockener blieben die Füße unserer Freundin, die Leder-Lowas trug). Es war aber durchaus erträglich, hat uns beim Laufen nicht weiter gestört und es war nicht sehr unangenehm. Trotzdem hat man hier natürlich noch etwas Luft nach oben.

Die Schuhe ließen sich über Nacht gut trocknen und wir hatten sie wirklich jeden Tag für etliche Stunden an. Die Füße taten uns nicht weh, keiner hat sich eine Blase gelaufen oder sich wund gescheuert (was mir sonst eigentlich recht schnell passiert) und wir hatten echt guten Halt, auch auf den Felsen und dem lockeren Geröll.

Da ich in den Schuhen, die ich ja nun seit knapp 7 Monaten regelmäßig trage, schon einige Kilometer gelaufen bin würde ich nun mal das herausnehmbare Fußbett austauschen. Das ist inzwischen etwas durchgelatscht. Ansonsten sind am Schuh noch keine Mängel zu erkennen.

Mein Fazit

Getestet wurden die Lowa Ferrox GTX in der Herren- als auch in der Damenausführung.

Mit 150€ Euro sind wir ja eher noch in der preisgünstigeren Ecke, was Wanderschuhe angeht. Von daher muss ich sagen, dass ich das Preis/Leistungs-Verhältnis hier wirklich super finde! Auch bei täglichem und langen Tragen fühlt man sich darin wohl.

Darum möchte ich folgende Punkte vergeben:

Wasserdichte: 8/10
Bequemlichkeit: 10/10
Halt: 9/10 -> wenn ihr die Innensohle immer mal wieder austauscht, sobald sie durchgelatscht ist, bleibt der Halt in den Schuhen super (kosten so zwischen 6-8€). Und achtet auf eine ordentliche, feste Schnürung!

Schottland_2017_black_cuillin(10).jpg
Sligachan Bridge vor den Black Cuillins

Noch ein kleines Dankeschön an Stefan, der als einziger Nicht-Fotograf der Runde immer so schön dekorativ in der Landschaft rumstand und sich am Ende des Urlaubs wohl ein wenig gestalkt fühlte *g*

2 comments on “Mit LOWA durch die Highlands

  1. Hallo Sue,

    Deine Schuhe müssen wirklich was abhalten können 🙂 und Dein Bericht dazu gefällt mir sehr gut – schöne Fotos.
    Bin per Zufall auf Deine Seite gerutscht und finde sie super !

    LG und schönen Sonntag
    Katrin

    Gefällt 1 Person

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